In einer gutbürgerlichen jüdischen Familie in Zürich mit Geschichten von Bambi und aus dem untergegangenen Österreich aufgewachsen, hat Lea Wyler - die Enkelin des Schriftstellers und Journalisten Felix Salten - als Dreißigjährige ihre erfolgreiche Schauspielkarriere aufgegeben, um einen anderen Sinn im Leben zu suchen.

Nach dem als traumatisch erlebten Krebsleiden und dem Tod ihrer Mutter kam Lea Wyler zu dem tibetischen Lama Akong Tulku Rinpoche, der ihr Meditationslehrer wurde. Auf einer Reise nach Indien und Nepal erlebte sie die bittere Armut der Menschen, die sie nicht mehr losließ. So gründete sie mit Hilfe ihres Vaters Dr. Veit Wyler, einem Zürcher Anwalt, der schon während des zweiten Weltkriegs vielen Juden geholfen hatte, das Hilfswerk Rokpa. Unter dem Motto "Helfen, wo Hilfe gebraucht" wird, sammelt Lea Wyler seit 28 Jahren unermüdlich Geld für die Ärmsten, sie betreibt Kinderhäuser, Gassenküchen, ermöglicht Kindern Schulbildung und medizinische Betreuung.

Und wenn Lea Wyler jedes Jahr für mehrere Monate nach Nepal reist, dann hat sie in ihrem Gepäck nicht nur Schokolade, sondern auch die Geschichte von Bambi, die sie "ihren" nepalesischen Kindern erzählt...

"Ich kann nicht anders, als andere um Geld zu bitten"

Lea Wyler, Gründerin des internationalen Hilfswerks "Rokpa"

Im Radio:

Menschenbilder —  Programm Ö1

6. Juli 2008, 14:05 Uhr

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Projekte in Tibet, Nepal und Simbabwe

Gegründet 1980  - mehr als 25 Jahre Erfahrung bei der Durchführung von Hilfsprojekten

 

SPENDENKONTO   KontoNr. 3.027.810  Raiba Au Blz. 37.405

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DI Eric Leitner

F +43 (0) 676 / 34 79 280

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Schriftverkehr

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Schlachthausstr. 9a

A-6850 Dornbirn

Die Sendung kann als mp3 Datei von Rokpa bezogen werden.